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Yamaha XS 1100 Forum

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Dieses Thema hat 35 Antworten
und wurde 6.905 mal aufgerufen
 Werkstatt - Einrichtungen und grundlegende Arbeiten
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malzbiermotorad ( gelöscht )
Beiträge:

23.06.2009 08:41
#16 RE: Tankversiegelung Thread geschlossen

Hallo Michael,

hui an dieses Thema hab´ ich schon lange nicht mehr gedacht.

Das mit gewissen Ausdrücken nimm nich so ernst, is nich bös gemeint.
Der Beitrag war auch einer meiner ersten. Ich glaub in den zahlreichen anderen is das anders.

Wahrscheinlich war es eine Art Euphorie, endlich auch ein XS1100-Forum gefunden zu haben.

Des weiteren bin ich nicht nur in diesem Forum aktiv.
Im anderen wird sich öfters in der Art geäußert und niemand nimmt es einen krumm.
Dort führt sowas eher zu einem verstärkten Erfahrungsaustausch, manchmal sogar hilfreich.

Ich steh halt auf den Standpunkt, nix wird so heiß gegessen wie gekocht.
So lang mich niemand wirklich bedroht, macht es mir nichts aus, wenn mich jemand mal etwas anmacht, oder so ähnlich.

Menschen unterliegen halt ihren Gefühlen und das sieht halt schonmal unglücklich aus.
Wer kennt das nicht von sich selbst?


Freundlichen Gruß
Markus

petloc Offline




Beiträge: 80

05.10.2009 21:19
#17 RE: Tankversiegelung Thread geschlossen

Hallo Leute,

der Thread ist zwar nicht mehr ganz neu, aber vielleicht schaut der eine oder andere trotzdem mal hier 'rein, ich hab's jedenfalls getan.

Ich habe am vergangenen Wochenende (Oktober 2009) den Tank meiner XS 1100 behandelt. Meine Elfie war 17 Jahre mehr oder weniger unbeachtet in der Garage gestanden. Tank war voll, aber das ist nach so langer Zeit eher unwichtig, weil sich der Kraftstoff nach so langer Zeit chemisch zersetzt und aggressive Stoffe entstehen. Ich hab' das alte 'Benzin' (wenn man die Brühe überhaupt noch so bezeichnen kann) erst mal abgepunmpt (Gott sei dank nicht wie früher mit ansaugen per Mund). Was da herausgekommen ist war eine dunkelbraune abartig stinkende Brühe. Nachdem der Tank dann getrocknet war - die ganze Tiefgarage hat mittleiweile nach dem Zeug gestunken (gott sei dank hab' ich ein eschlossenes Garagentor, da weiss nicht gleich jeder Nachbar, woher dar Gestank gekomen ist) - habe ich erst mal den losen Rost herausgeschüttelt. Das waren so etwa zwei Kaffeetassen voll.

Im Internet habe ich dann mal recherchiert, was da zum Thema Tanksanierung auch so alles steht. Neben dem mehr oder weniger nützlichen Tipp mit der Betonmischmaschine und den Spax-Schrauben, Glasscherben, Split usw. habe ich mich dann in Ermangelung einer Betonmischmaschine für die chemische Methode 'Kreem weiss' von Ammon entschieden.

Zur Vorbereitung habe ich mir folgende 'Zutaten' besorgt:
- 2 große Kanister für die 2 x 24l Chemie-'Abfall'
- 1 Tauchsieder (300W), der durch die Tanköffnung passt (zum Ausprobieren habe ich beim Kauf die innere Pappe einer Klorolle mitgenommen, die hat genau den gleichen Durchmesser wie die Tanköffnung).
- 1 Thermometer zum Überwachen der Temperatur (der Entfetter und der Rostlöser müssen bei einer Temperatur zwischen 50°C und 75°C verarbeitet werden und dürfen während der Verarbeitung 50°C nicht unterschreiten!). Auch dafür habe ich im Internet rumgesucht, Stockthermometer gibt's da ab ca. 40€, das war mir eindeutig zu teuer. Ich habe dann einen Thermometer bei einem Gartenzubehörhandel (Beginnt mit 'D' und endet auf 'ehner') für etwas über 5€ gefunden (Erdreichthermometer geht bis 90°C und das reicht).
- Gummihandschuhe und eine Schutzbrille (gibt's für wenige Euro im Baumarkt) - die Augen sind eindeutig mehr wert!!!

Zum Verschließen der 'unteren' Tanköffnungen (2 x Benzinhahn und 1 x Tankanzeige) habe ich mir in dem Betrieb, in dem ich arbeite, Bleche stanzen lassen. In die beiden Bleche für die Benzinhahnöffnungen habe ich je eine M8 Einziehmutter einziehen lassen, die habe ich dann mit einer M8 Schraube mit Polyamidscheibe verschlossen. Als Dichtung habe ich einen alten Fahrradschlauch zerschnitten und den Blechen angepasst (dazu später mehr).

Wenn jemand die Verschlussbleche brauchen kann, bitte per E-Mail melden, ich heb' die erst mal auf. Wer seinen XS 1100 Tank behandeln will, kann die gegen Portogebühr gerne haben.

Vor der Aktion habe ich den Tank mehrfach mit Frischhaltefolie umwickelt (eine Rolle reicht, ich hab' gleich mal drei gekauft - aber der Tank ist gar mal nicht so groß -, um evtl verschüttete Säure (Entroster hat PH-Wert 2!!!) nicht auf den Lack kommen zu lassen.

Als letzte Aktion habe ich dann noch ca. 2m von meinem Gartenschlauch amputiert und den am Heißwasserhahn im Keller angeschlossen. Ein großer Eimer zum Auffangen der abgelassenen Chemie und ein Trichter sind auch noch nötig.

Dann ging's los:

1. Reinigen entfetten:
Zuerst den Reiniger/Entfetter aus dem Tankversiegelungs Set 'Kreem weiß' von Ammon im Eimer mit heissem Wasser auflösen und das Gebräu mit dem Trichter in den Tank einfüllen, bis dieser randvoll ist. Mein Eimer hat keine 24l Fassungsvermögen, deshalb in zwei Schritten.

1.1. Reiniger/Entfetter ca. 1/2 - 1 Stunde (bei dem Rost) einwirken lassen. Dabei mit dem Thermometer die Temperatur überwachen, dass diese nicht unter 50°C sinkt. Bei Bedarf den Tauchsieder in den Tank stecken und wieder aufheizen.

1.2. Dann den Reiniger/Entfetter mittels Trichter in den ersten Kanister entleeren.

1.3. Tank mit klarem Wasser ausspülen. Die Spüllösung kann in den Ausguss gekippt werden, da diese so stark verdünnt ist, dass dies biologisch unbedenklich ist.

2. Die gleiche Prozedur (wie 1. bis 1.3) mit dem Entroster durchführen.
ACHTUNG: der Entroster ist eine Phossphorsäure mit einem PH-Wert von 2, also sehr stark sauer!!! Unbedingt Verarbeitungshinweise auf der Verpackung beachten!.
Jetzt nochmal zum Thema Fahrradschlauch als Dichtung (das war keine gute Idee):
Die 'Schlauchdichtung' hat den Reiniger/Entfetter klaglos überstanden, kein Tropfen Verlust. Nach dem Einfüllen des Entrosters hat es nicht mal eine Minute gedauert, und es kam zu einem kleinen Rinnsal entlang der Folie, mit der ich den Tank (Gott sei dank) umwickelt hatte. Nachdem ich die Säure nicht unbedingt gerne auf dem Kellerboden haben wollte, habe ich sie mit dem besagten Eimer aufgefangen und - wenn das Säureniveau im Tank etwas gesunken war - wieder mit dem Trichter zurückgefüllt (da war ein zweiter Eimer angesagt). Um den Temparaturverlust auszugleichen, wurde der Tauchsieder eingesetzt). Der hat die Temperatur wieder im nötigen Temperaturfenster zwischen 50°C und 65°C gehalten.

Das Entrosten habe ich nach ca. 50 min. beendet und die Säure ebenfalls vorsichtig in den zweiten Kanister geleert.

Danach wurde der Tank wieder gründlich ausgespült.

3. Tank Trocknen und versiegeln
Jetzt muss der Tank nach Anleitung gründlich getrocknet werden. Dazu soll man nach Anleitung des Herstellers Ammon eine Heißluftpistole oder einen Haarfön verwenden. Von einer Heißluftpistole würde ich eher abraten, denn diese erzeigen sehr hohe Temperaturen (falls nicht eine Profiversion mit regelbarer Temperatur verfügbar ist,m bis zu 600°C(!!!). Das hält kein Lack aus. Ich habe mit einem Haarföh vorgetrocknet und dann einen 500W Halogen-Baustrahler im Abstand von ca. 40-50cm zum Tank aufgestellt. Den Tank habe ich mehrfach gedreht und gewendet, bis kein Dampf mehr aus dem Einfüllstutzen ausgetreten ist. Danach habe ich ihn noch ca. 1 Stunde liegen lassen.

3.1. Versiegeln
Jetzt kommt die 2-Komponenten Versiegelun 'Kreem weiß' zum Einsatz. Dose öffnen und den Härter in die Dose füllen (da ist Platz genug dafür). Dose wieder verschließen und gründlich schütteln oder umrühren. Dann den Siegellack in den Tank geben und diesen it einem 'alten' Tankverschluss verschließen. Nachdem man für diei XS 1100 aber nicht so einfach einen alten Tankverschluß herbekommt habe ich einfach ein paar Lagen der schon erwähnten Frischhaltefolie zwischen Tank und Tankdeckel gelegt und diesen dann geschlossen (Schlüssel bereithalten, so dass zum Öffnen nicht die Sucherei losgeht!). Dann wird der Tank LANGSAM für ca. 10 Minuten gedreht und gewendet, so dass der Siegellack überall hinfließen kann (dabei überlegen, wie eine Flüssigkeit wohl fießt. Ichhatte die Bedenken, dass sich der Lack nicht auf dem mittleren untreen Innenteil des Tanks verteilt. Tank auf die Seile legen und dann langsam über die Längsachse rollen).

Danach habe ich den Tank auf einen Hocker gelegt und die beiden M8 Schrauben an den Benzinhahnöffnungen herausgeschraubt, um den überflüssigen Siegellack auslaufen zu lassen (Behälter darunter stellen, das Zeug klebt wie verrückt).

Jetzt nach Anleitung von Ammon den Tank alle halbe Stunde mal drehen (ich habe ihn auf eine alte Decke gelegt, um die Position halten zu können und um den Tank nicht zu beschädigen).

Dann wird der Tank mit dem offenen Einfüllstutzen nach unten (die ausdunstenden Lösungsmittel sind schwerer als Luft) eine Woche lang gelagert, bis die Versiegelung vollständig ausgehärtet ist. (So liegt er zur Zeit gerade (05.10.2009).)

FERTIG!!!

Ich habe einige Bilder gemacht, die den Werdegang etwas veranschaulichen sollen:

1. Ausgangssituation (nach dem Entleeren und Ausschütten des losen Rosts):

2. Nach dem Reinigen/Entfetten:

3. Nach dem Entrosten:

4.Nach dem Versiegeln:


Fazit:
Zum Umsetzen des Verfahrens nach Ammon ist eine gründliche Vorbereitung nötig (das betrifft aber auch alle anderen Verfahren). Mit dem Ergebnis bin ich vollauf zufrieden, die aufzuwendende Arbeit ist absolut akzeptabel. Die beiliegende Anleitung ist sehr ausführlich gehalten, im Internet gibt es auch noch ein Video, das man sich vorher unbedingt ansehen sollte.

Die angefallenen Lösungen können noch für 2-3 weitere Tanksanierungen verwendet werden.

Einen etwas faden Beigeschmack hat mir allerdings die Aussage von Ammon (Zitat im Internet vom 05.10.2009 'Die Entsorgung der überschüssigen Produkte kann ganz ungefährlich über die Kanalisation erfolgen.' hinterlassen. Auf der Verpackung der Granulate steht nämlich, die Entsorgung über die Kanalisation ist nur bei Verdünnung im Verhältnis von 1:200 zulässig. Das würde bedeuten, dass man den Inhalt der anfallenden Lösungen nur via Kanalisation entsorgen darf, wenn man diese in eine voll gefüllte Badewanne schüttet - und wer will das schon?

Gruß

Peter L.

XS-Rolf Offline

Administrator


Beiträge: 1.858

05.10.2009 22:34
#18 RE: Tankversiegelung Thread geschlossen

Hallo Peter.

Willkommen im Forum und Respekt vor der Gift Mischerei.
Leider kann ich die Bilder nicht erkennen weil es GIF Formate sind.
Ändere sie doch mal in JPEG um, dann werden sie hier sichtbar.

Gruß
Rolf

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Ich mache keine Rechtschreibfehler ... das sind Wortneuschöpfungen !!

petloc Offline




Beiträge: 80

05.10.2009 22:36
#19 RE: Tankversiegelung Thread geschlossen

Was soll der Mist, dass man in diesem Forum den eingestellten Beitrag nach ca. 2 Stunden nicht mehr editieren kann ????

Die Bider waren falsch verlinkt, ich kann das im Beitrag nicht mehr korrigieren, deshalb hier nochmal ein Versuch:

1. Ausgangssituation (nach dem Entleeren und Ausschütten des losen Rosts):


2. Nach dem Reinigen/Entfetten:


3. Nach dem Entrosten:


4.Nach dem Versiegeln:


Gruß

Peter.L

XS-Rolf Offline

Administrator


Beiträge: 1.858

05.10.2009 22:49
#20 RE: Tankversiegelung Thread geschlossen

In Antwort auf:
Was soll der Mist, dass man in diesem Forum den eingestellten Beitrag nach ca. 2 Stunden nicht mehr editieren kann ????



Das ist kein Mist, sondern so gewollt.
Editieren geht 1 Stunde so lange keiner auf den Thread geantwortet hat.

In den meisten Foren werden keine Bilderlinks mit GIF Formaten angezeigt !!

Gruß
Rolf

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Ich mache keine Rechtschreibfehler ... das sind Wortneuschöpfungen !!

XS-Rolf Offline

Administrator


Beiträge: 1.858

05.10.2009 22:55
#21 RE: Tankversiegelung Thread geschlossen

PS. setzte mal nur den Link ein, ohne den Image Code zu benutzen, vielleicht klappt es dann.

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petloc Offline




Beiträge: 80

05.10.2009 22:56
#22 RE: Tankversiegelung Thread geschlossen

Hallo Rolf,

hab' ich zuerst auch so gemacht, allerdings mit falschem Link (meine Web-Site ist zwischenzeilich zu einet Unterseite mutiert, daran hab' ich erst nicht gedacht). Dann habe ich die JPG-Dateien 'umgezogen', aber auch dann waren sie erst mal nicht 'sichtbar'.

Mit dem zu kopierenden Link sollte es erst mal aber gehen...

Das mit der 'Giftmischerei' ist gar nicht so weit her geholt, mir war es erst gar nicht wohl dabei... (ich bin Maschinenbau Ingenieur, mit Chemie hab'ich nicht viel am Hut, schon gleich gar nicht, wenn mir das Zeug über die - wohlweislich mit Handschuhen geschützten Hände - läuft.)

Aber alles in allem war die Prozedur dann doch nicht so kompliziert, das Ergebnis hat mich jedenfalls überzeugt.

Gruß

Peter.L

XS-Rolf Offline

Administrator


Beiträge: 1.858

05.10.2009 23:01
#23 RE: Tankversiegelung Thread geschlossen

Ich habe mal versucht nur den Link zu setzten, geht aber auch nicht.
Wenn ich morgen Zeit habe, ziehe ich die Bilder mal runter und wandel sie um und setzte sie rein.

Gruß
Rolf

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petloc Offline




Beiträge: 80

05.10.2009 23:04
#24 RE: Tankversiegelung Thread geschlossen

Hallo Rolf,

war nicht so gemeint (mit dem Mist)...

Der Zeitraum ist bloss etwas kurz (nach meinem Empfinden, weil ich den Tank meines Freundes noch ein paar mal drehen musste und deswegen im Keller war ). In anderen Foren kann man auch später editieren, allerdings wird dann auch der Grund angegeben. Hängt sicherlich vom verwendeten Forum ab, ist aber auch garantiert kein Problem!

Hauptsache, das Forum LEBT!

Gruß

Peter.L

Edit: Anbei die Bilder - Gruß Rolf


Angefügte Bilder:
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petloc Offline




Beiträge: 80

05.10.2009 23:11
#25 RE: Tankversiegelung Thread geschlossen

Hallo Rolf,

wie hast Du das jetzt gemacht (mit en Bildern)???!!!??? Mach mich schlau, dann kann ich das nächstes mal auch (ich hab' noch viel vor mit meiner Elfie, vielleict hilft's dem eine oder anderen).

Gruß

Peter.L

XS-Rolf Offline

Administrator


Beiträge: 1.858

06.10.2009 22:40
#26 RE: Tankversiegelung Thread geschlossen

Hallo Peter.

Ich habe deine Bilder Kopiert und mit einem Bildprogrammm als JPEG auf meinen PC abgespeichert.
Danach habe ich sie, oder du kannst das auch, unter Beitrag schreiben oder Antworten -> unten rechts unter Dateien anhängen hinzugefügt und hochladen lassen. Das gilt allerdings nicht für Bilder mit GIF Format !!

Ich habe allerdings die Rechte Bilder im Editmodus von User geschriebener Beiträge nachträglich einzufügen, was ich dann in deinem vorletzten Beitrag auch gemacht habe.

Gruß
Rolf

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Micha HH ( gelöscht )
Beiträge:

07.10.2009 18:28
#27 RE: Tankversiegelung Thread geschlossen

Moin Peter.

2 Kaffeetassen voll Rost find ich jetzt nich wenig
Du hattest keine Durchrostungen im Bereich der Benzinhähne?
Wie hast du das Entrostungsergebnis kontrolliert?

Gruß
Micha HH

Michael TÜ Offline



Beiträge: 177

08.10.2009 10:40
#28 RE: Tankversiegelung Thread geschlossen

Das würde mich auch interessieren: Woher weißt Du, dass aller Rost raus war? Und wie hast Du geprüft, wie dick der Tank noch war, nachdem so viel Material weggerostet war?

Aber Respekt vor der Arbeit - das hätte ich mich nicht getraut.

Michael

Reinhard XS1100 Opa ( gelöscht )
Beiträge:

09.10.2009 12:07
#29 RE: Tankversiegelung Thread geschlossen

Hallo mit doppelt O !
Kann den Beitrag von Malzbiermotorrad echt unterstützen !!
Habe die gleiche Prozedur bei meiner " Else " auch durchgeführt und zwar mit dem gleichen Produkt ! Es ist echt das einzig wahre . Alle anderen billig Angebote kann mann in die Tonne kloppen !!!
Best Grüße von Reinhard dem echten XS1100 Opa

petloc Offline




Beiträge: 80

09.10.2009 21:24
#30 RE: Tankversiegelung Thread geschlossen

Hi Micha und Michael (gleiche Frage)

die zwei Tassen Rost sind nicht wirklich viel, wenn man diese Brösel komprimieren würde, bleibt nicht mehr viel übrig. In Gewicht sind das ca. 20g, das entspricht nicht ganz 3cm³ Stahl. Auf die Tankinnenfläche verteilt sind das ein paar 100stel mm Blechdicke, die mir da abgerostet sind.

Die Einziehmuttern im Bereich der Benzinhähne und der Tankanzeige halten bombig, das ist ein gutes Zeichen dafür, dass die Blechdicke nicht wesentlich gelitten hat. Man kann auch ganz gut sehen, dass da noch genug Blech übrig ist.

Das Entrostungsergebnis habe ich per Sichtkontrolle und einem Zahnarztspiegel mehr oder weniger erfolgreich kontrolliert. Nachdem die Rostentfernung aber an den Stellen, die man gut sehen kann - durch die Tanköffnung und die Öffnung für die Tankanzeige - ziemlich gut war, gehe ich davon aus, dass auch alle übrigen Stellen das gleiche Ergebnis aufweisen sollten, eben ganz im Gegensatz zu einer mechanischen Entrostung durch Spax-Schrauben oder ähnliches, die Chemoie kommt eben wirklich überall hin!

Ausserdem bildet die Phosphorsäure (Entroster) eine Phosphatschicht auf dem Blech. Das ist selbst schon ein Rostschutz. Die Versiegelung sorgt dann noch dafür, dass keine aggressiven Stoffe mehr an diese Schicht gelangen können.

Ich hoffe jedenfalls, dass ich für die nächsten Jahre meine Ruhe habe.

Gruß

Peter






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